© 2019 by Kerstin Obermoser

Wer bin ich?

Persönlicher Background

Als gebürtige Österreicherin verschlug es mich nach einigen Stationen im Ausland (Italien, Schweiz, Costa Rica, Australien) 2009 nach Berlin. Gesunde Ernährung, Essen, Kochen, Genuss, ein schönes Glas Wein, die Schätze der Natur, ganzheitliche Gesundheit und ein bewusster Umgang mit unseren Ressourcen und Tieren nahmen schon immer einen großen Stellenwert in meinem Leben ein. Meine „Karriere“ als Vegetarierin begann noch zu Zeiten, als es im Restaurant nichts als Beilagen zu essen gab. Ich verbinde Essen und Kochen aber nicht nur mit der Nährung meines Körpers und der langfristigen Investition in meine Gesundheit, sondern auch mit einer hohen sozialen und gesellschaftlichen Komponente. Schon lange beschäftige ich mich mit diesen Themen, bin auf der Suche nach neuen Produkten, nachhaltigen Produzenten, wertvollen Lebensmitteln und alternativen, natürlichen Heilungsmethoden.

Mein Wendepunkt

Nach eigenen Erfahrungen mit Allergien, Magen-Darm-Problemen und einer Ernährungsumstellung war mein persönlicher Wendepunkt die 30-Tage-Vegan-Challenge von Attila Hildmann. Ich war fasziniert, wie einfach und lecker die Gerichte waren. Ich fühlte mich nicht nur körperlich, sondern auch mental leichter und hatte mehr Energie, nebenbei habe ich an Gewicht verloren. Mein Fazit: vegane Ernährung muss kein Verzicht sein, ganz im Gegenteil: Sie ist genussvoll, vielseitig, nachhaltig und gesund. Mein Weg vom Vegetarismus zum Veganismus passierte nicht über Nacht, sondern war ein längerer Prozess. Alles zu seiner Zeit und jeder in seinem eigenen Tempo. Ich für mich bemerke, wie gut diese Ernährungsform meinem Körper und meinem Geist tut. Es liegt mir hier fern dogmatisch zu sein, jeder soll die für sich passende Ernährungsform auswählen -  "leben und leben lassen" ist hier mein Motto und ein bewussterer Umgang mein Ziel.

Es fasziniert mich, welche Schätze unsere Natur birgt, dass wir alles, was wir brauchen, grundsätzlich in ihr finden. Wir müssen nur wieder danach suchen und uns darauf zurückbesinnen.

Fachlicher Background

Meine Ausbildung zum Ernährungscoach (IHK) nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und meine Spezialisierung auf eine pflanzenbasierte Ernährung waren daher nur eine logische Konsequenz. Ich möchte dazu beitragen, dass wir wieder einen bewussteren Umgang mit uns selbst hegen, lernen auf unseren Körper zu hören, uns bewusst ernähren und erkennen, dass unsere Ernährung einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Schon der deutsche Philosoph und Anthropologe Ludwig Feuerbach sagte: „Der Mensch ist, was er isst“!

Für mich gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen physischer & psychischer Gesundheit. Dass uns Stress gerne auf den Magen schlägt, wie das Sprichwort sagt, oder es Zusammenhänge zwischen Darmgesundheit und unserem psychischen Wohlbefinden gibt, sind keine Neuigkeiten mehr. Deshalb habe ich 2018 eine Weiterbildung zum Systemischen Coach und zum Burnout-Coach absolviert, um die Thematiken meiner Klient*innen noch ganzheitlicher zu betrachten.